100 Spartipps für Familien

100 Spartipps für Familien

FAMILIE ist das größte Abenteuer unserer Tage …

Leider ist sie auch ziemlich teuer. Angefangen bei der Miete bis hin zu Versicherungen, Urlaub und Lebensmittel: Je mehr Kinder desto teurer wird es oft. Hier haben wir nun einige Spartipps für Sie gesammelt, die den Alltag für Familien vielleicht ein bisschen leichter machen.

Spartipps für Familien, Teil 1

Haushalt

Putzen

Statt einem Bataillon von Putzmitteln reichen einige Hausmittel wie Essigwasser aus. Zum Bsp. wird auch zum Fensterputzen nur klares Wasser benötigt – oder aber in einer Sprühdose ein wenig selbst gemischtes Spirituswasser (ein Schuss genügt) ansetzen.
Manche gehen sogar soweit, die vollen Staubsaugertüten aufzuschneiden, auszuleeren und wieder zu zu kleben …
Außerdem muss auch gar nicht so oft geputzt werden, wie manche glauben. „Augenrein“ reicht die meiste Zeit der Woche völlig aus. Die eingesparte Zeit kann man auch prima anderweitig nutzen.

MERKE: Noch ein Tipps zum Thema Angebackenes im Ofen mal – es hilft ein günstiges Hausmittel. Grobes Salz auf die eingebrannten Spuren streuen und beim nächsten Durchgang mitbacken. Anschließend lässt sich alles  leicht auswischen.

Wer Hilfe von handwerklich Begabten braucht: www.1-2-do.com

Nachfüllen bitte

Ob flüssige Seife oder Spüli – wer nachgefüllt, spart! Oft bis zu 30 Prozent. Und die Umwelt schont die Verpackungsvermeidung auch. (Apropos Flüssigseifenreste im Spender: den unten kaum zu  erreichenden Rest mit Wasser aufschäumen.)

Leer ist nicht umsonst

Leere Verpackungen eignen sich oft gut zum Weiterverwenden, ob als Brottüten oder leere Eisverpackungen zum Einfrieren von Selbstgekochtem.

Bügeln

Blusen und Hemden. Nur die Teile, die sichtbar sind, bügeln! Das spart Zeit und Geld. Bettwäsche etc. muss nicht gebügelt werden. Zerknittert doch eh gleich wieder, sobald man einmal drin liegt …

MERKE: Wer viel lüftet, muss weniger waschen.

Kleidung und Schuhe selbst reparieren

Zum Teil kann man Schuhe, Reißverschlüsse oder ähnliches mit dem geeigneten Werkzeug und etwas Geschick selbst reparieren. Zange, Hammer, etc. gebraucht kaufen oder leihen – und die nötigen Anleitungs-Videos gibt es kostenlos  im Internet.

Übrigens: Zwei Dinge, die kein Mensch braucht: Vitaminpillen und Desinfektionsmittel –wer sich halbwegs gesund ernährt und keine starken Allergien hat, sollte Abstand halten – und das eingesparte Geld in die Spardose stecken.

Essen

Rezepte

Vorab: Heute 12 % für Essen gibt ein Haushalt aus, 1950 war es noch mehr als die Hälfte!
Klar, beim Essen kann man sparen, denken die meisten. Doch so leicht ist es nicht immer. gerade als Familie legen die meisten doch wert auf eine halbwegs ausgewogene und gesunde Ernährung.
Sofort-Maßnahmen gegen Ebbe im Portemonnaie (einige sind aber nur temporär durchzuhalten):

  1. Vegetarier (auf Zeit) werden.
  2. Süßigkeiten und Chips nur noch schenken lassen (oder billige) kaufen.
  3. Auf Grundnahrungsmittel reduzieren: Nur nach Einkaufszettel einkaufen (und den ganzen Verführern im Supermarkt widerstehen – ob Kauf 10, nimm 11 Angebote oder Dingem, die nicht nötig sind)
  4. So viel wie möglich selber machen: Brot / Kuchen etc. selbst backen, Pizza, Pommes, etc.

Restetag

Xy kg Lebensmittel werden in D jährlich weggeworfen. Einmal in der Woche ist Restetag, und einmal in der Woche Badetag (sonst wachen und duschen) und einmal in der Woche ist Waschtag …

Tolle Idee „Reste-Wraps“:
einen Hefeteig herstellen. Alles, was weg muss, hineinschnippeln. Schinken, Kaese, Frischkaese, Gemüse, Wiener. Backen bzw. vorher noch mit Eigelb bestreichen.
Es lassen sich auch Fisch, Schimmelkäse, etc. verarbeiten.
Die meisten Kartoffelgerichte liegen unter einem Euro. Ein 7,5 kg Sack liegt bei 5 Euro, der hält sich locker 2 Wochen (kühl lagern). Kartoffelgerichte unter einem Euro:
Salzkartoffeln mit Quark, Rosmarinkartoffeln oder Kartoffelecken mit Knoblauchdip, Kartoffelgratin,
Gnocchi , Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat , Zwetschgenknödel.
Außerdem Chinakohlsüppchen, Brokkoliauflauf, Toast Hawai, etc. – viele Gerichte für unter einem EUR pro Person.
Beliebt auch: das Omelette à la „rumfort“ – liegt rum / muss fort. Sprich alles übriggeblieben mit den Eiern vermengen, abschmecken, nett servieren, volià.

Leitungswasser

Laut Stiftung Warentest hat stilles Wasser häufig nicht mehr Mineralien als Leitungswasser. Es wird strenger kontrolliert und ist mit rund 0,0015 Euro pro Liter super preiswert.

Brot

Altes, hartes Brot in geriebene Semmeln verwandeln, Salatcroutons draus zaubern oder – wenn noch nicht zu hart – mit Wasser bestreichen und wieder knusprig aufbacken. Es gibt auch leckere Rezepte für Brotsuppe oder Krustenauflauf.

Bei Aufläufen viel frisches Gemüse, aber z. B. weniger Fleisch /Käse verwenden. Bei einem Viertel weniger bemerkt das kein Mensch.

Merke: Selber machen

Im Schnitt kosten Fertigprodukte 180 Prozent mehr als selbst zubereitetes Essen. Beispiel: 200 Gramm selbstgekochte Tomatensauce kosten 36 Cent, als Fertigprodukt: über einen Euro.familie

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