100 Tipps für den Umzug

100 Tipps für den Umzug

100 Tipps für den Umzug

Umzug selbstgemacht

Selber anpacken spart Geld – erfordert aber auch Zeit, Nerven und vor allem eine gute Planung Ihres Umzugs. Damit Ihr Umzug in Eigenregie eine runde Sache wird, finden Sie nachfolgend einige Tipps.

Umzug in Eigenregie

Ein Umzug in Eigenregie macht sich leider nicht von selbst – aber er ist fast immer günstiger als ein Umzug per Spedition. Ein selbstorganisierter Umzug bringt aber einige Nachteile mit sich: Sie brauchen viel Zeit und müssen die komplette Planung und Durchführung übernehmen.

Auch die Haftung bleibt an Ihnen hängen. Damit Ihr Umzug in Eigenregie eine runde Sache wird, finden Sie nachfolgend einige Tipps. Als Ergänzung empfehlen wir Ihnen, sich die Checkliste Umzug in Eigenregie anzusehen und als PDF-Datei herunterzuladen.

Wägen Sie vor der Planung Ihres selbst durchgeführten Umzuges ab, ob er in Ihrem Fall wirklich empfehlenswert ist. Sie sollten darüber nachdenken,

ob Sie nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Stärke haben, den Stress eines Umzugs in Eigenregie durchzustehen;
ob Sie ausreichend viele verlässliche Umzugshelfer finden können;
ob Sie und Ihre Helfer Ihre Möbel abbauen, tragen und heil in die neue Wohnung transportieren können;

ob Sie und Ihre Helfer die Möbel auch wieder zusammenbauen können;
ob Sie für während des Umzugs entstehende Schäden an Ihrem Hausrat versichert sind;
dass Sie für eventuelle Schäden an Ihren Möbeln selbst aufkommen müssen;
dass auch beim Selbstumzug Kosten für den Miet-Lkw (Fahrzeugmiete, Kraftstoff und Versicherungen), Packmaterialien und Zubehör sowie unter Umständen für Helferdienste entstehen.

Planung ist alles. Organisieren Sie Ihren Umzug gut durch. Hier ein paar Anregungen:

Wie viele Helfer brauchen Sie und für wie lange?
Wie viele Urlaubstage brauchen Sie, um den Umzug durchzuführen und Ihre neue Wohnung bewohnbar zu machen? Besteht Anspruch auf Sonderurlaub?
Was für einen Umzugs-Lkw brauchen Sie, wo bekommen Sie ihn und für wie lange wollen Sie ihn mieten?

Wie viele Fahrten müssen Sie ungefähr zum neuen Zuhause machen?
Welches Material (Umzugskartons, Werkzeugkoffer, Tragegurte etc.) brauchen Sie und woher bekommen Sie es?
Wie viel Lebensmittel werden benötigt, um alle Umzugshelfer zu versorgen?

Wenn Sie die Möglichkeit haben und Ihr neues Zuhause nicht zu weit entfernt liegt, sollten Sie so viele Transporte wie möglich mit Ihrem eigenen Wagen unternehmen. Auch in den kleinsten Kleinwagen kann man mit etwas Übung viel hineinbekommen. Vor dem Umzug müssen Sie sicher mehrmals noch wegen Handwerksarbeiten oder zur Unterzeichnung des Mietvertrages zu Ihrer neuen Wohnung.

Dabei können Sie immer Kleinigkeiten wie Blumentöpfe, zerbrechliches Geschirr, kleinere Möbelstücke oder auch Wertsachen mitnehmen. Richtige Helfer können den Umzug nicht nur wesentlich erleichtern, sondern auch zum Happening werden lassen.

Ein Umzug mit dem eigenen Pkw und den Autos von Freunden oder Bekannten bietet sich nur an, wenn Sie einen kleinen Haushalt haben. Je nach Größe und Umfang Ihres Umzugsgutes können Sie einen Umzugstransporter oder einen Lkw mieten. Mit dem Führerschein der Klasse 3 bzw. B dürfen Sie Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen steuern. In den gelben Seiten finden Sie die Autovermieter aus Ihrer Region. Hierbei lohnt sich ein Preisvergleich, denn die Angebote können stark voneinander abweichen.

Zum Fahren eines Umzugstransporters braucht man Übung. Vor allem ein vollgepackter Lkw reagiert im Straßenverkehr schwerfällig, z.B. verlängert sich der Bremsweg. Wenn Sie sich nicht sicher sind, holen Sie den Lkw am besten am Vorabend des Umzugs ab und drehen Sie ein paar Proberunden, um das Fahrzeug kennen zu lernen.

Sie können auch einen speziellen Möbelwagen bei einer Möbelspedition mieten. Dort sind sowohl ein Fahrer als auch nützliches Zubehör wie Packdecken, Tragegurte oder Umzugskartons gleich mit dabei. Zusätzlich können Sie einen erfahrenen Möbelspediteur beauftragen, Ihnen Ratschläge für das Verpacken und den Transport Ihres Hausrats zu geben. Zwar wird Ihnen die körperliche Arbeit nicht abgenommen, aber das Schadensrisiko und die Arbeit insgesamt wird durch die professionelle Planung und die Hilfsmittel vermindert.

Teamarbeit ist bei einem Umzug in Eigenregie das Wichtigste. Suchen Sie sich daher zuverlässige, umsichtige und möglichst schon erfahrene Umzugshelfer. Sie sollten für eine stärkende, ausreichende und gute Bewirtung sorgen und generell am Umzugstag alles fertig und gut vorbereitet haben.

Sie können Umzugskartons kaufen oder mieten. Diese Kartons stabil, lassen sich gut und sicher tragen und transportieren, sowie platzsparend verstauen. Normale Verpackungskartons oder Obstkisten können verschmutzt sein, haben uneinheitliche Größen, sind meist instabil und / oder schlecht zu stapeln.

Folgende Umzugshilfsmittel sollten Sie bereithalten:

– Polstermaterial (z. B. Kissen, Luftpolsterfolie)

– Verpackungsmaterial (z.B. Umzugskartons, Seidenpapier, Klebeband)

– Packdecken

– Tragegurte

– Sackkarren

– Müllsäcke (120 l)

– Abdeckmaterial für empfindliche Fußböden

– Werkzeugkoffer

 

 

Weitere Tipps folgen in Kürze …

 

Siehe auch 100 Marketing-Tipps

100 Tipps für eilige Mütter