Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge?

Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge?

Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge?

Deutsche Sparer sind eher konservativ. Lieber wenig Risiko, dafür kontinuierliches SParen, Monat für Monat. Jahr für Jahr. So haben es Genereationen von Deutschen nach der Wirtschaftskrise gemacht. Doch bei Sparbuch und Festgeld lässt sich zur Zeit nicht viel holen. Die Zinsen, die man für sein Erspartes bekommt, sind zum Teil lächerlich niedrig. Die Deutschen haben das aber noch nicht ganz realisiert. Kein Wunder, es war viel los in den letzten Jahren: Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Finanzkrise.
Die Menschen sind verunsichert und fragen sich, weniger, was sich noch lohnt, als was möglichst sicher ist. Leider wird dabei doch macnhes vergessen / nicht beachtet: denn der neidrige Zins ist ebenso eine reale Gefahr für langfristig Erspartes. Auch Wertpapiere  könne davon betroffen sein. Das Vermögen versickert mit der Zeit und Inflation im Niedrigzinsumfeld. Langfristig gerät so der Mittelstandswohlstand in Gefahr. Ein Großteil des deutschen Geldes liegt fest in Wertpapieren oder Versicherungen.

Der Teufel liegt im Detail

Mit der Fortschreibung der heutigen Zinsen hätte ein Sparer in 15-20 Jahren nur noch die Hälfte „erspart“ wie mit den Zinssätzen von vor zehn Jahren. Dieser „Negativzinseffekt“ ist nicht zu unterschätzen. Schließlich würde das Geld dann bei Renteneintritt auch nur noch für 50 % der Zeit reichen. Oder er müsste seinen Lebensstandard „halbieren“, was sich die meisten Senioren gar nicht leisten könnten – selbst wenn sie wollten. Altersarmut droht. Wie also soll man beraten bzw. als Anleger entsprechend reagieren. Niemand setzt gern seine hart erbeitete Altersvorsorge auf’s Spiel. Aber zusehen, wie sie ein Großteil schwindet, möchte man auch nicht …

Alternative Aktienfonds?

Risiko scheuen die meisten Sparer zu recht. In der Vergangenheit hat sich das „sichere“ Ansparen bewährt, doch bei dem geringen Zinsniveau ginge bald ein Großteil des deutschen Sparvermögens flöten. Sprich, es würde dahinschmelzen, wenn nicht Alternativen angedacht werden. Nun ist nicht jeder zum Aktionär geboren, aber: Fonds können eine Lösung sein. Es gibt vielfältige Ansätze, auch z. B. in Verbindung mit der Riester-Rente. Das Verlustrisiko ist dennoch überschaubar – als Gegenpol ist die Gewinnchance recht hoch: Über einen Zeitraum von 20 Jahren ist die Chance auf eine 5-prozentige Mindestrendite sehr hoch. Natürlich je nach Anlage, Verhalten und Entwicklung. Investmentfonds können gegenüber der Einzeltitelauswahl eine gute Wahl sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, ohne sich dem Niedrigzins gänzlich zu beugen, kann auch gut verschiedene Anlegeoptionen mischen.

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