Crash? Platzt die Bitcoin-Blase?

Crash? Platzt die Bitcoin-Blase?

Die Finanzerxperten sind sich so wie selten: Die Bitcoin-Blase wird platzen …

Die Frage ist nur wann. Kaum eine Erfolgsgeschichte ging so schnell um die Welt, erreichte so viele Menschen und ließ diese in den Bitcoin investieren, um auch ein Stück vom süßen neuen Kuchen abzubekommen. Bislang ging der Handel in der Regel auf. Doch wann kommt der große Absturz? Und was passiert dann?

Gerade Kleinanleger und Neueinsteiger sehen kaum die Gefahren, die diese „Alternativwährung“ mit sich bringt. Und dennoch: Letztes Jahr bereits wertvoller als Gold; das überzeugt auch viele Skeptiker und der kleine Mann hofft – dem Goldrausch gleich – aufs große Geld. Endlich auch teilhaben an schnellen, großen Gewinnen.

Der Bitcoin (gerade oberhalb der 17.000-Dollar-Marke) ist nicht nur eine Blase: die Schwankungen sind enorm. Täglich geht es Hunderte oder Tausende Dollar nach oben oder eben unten. Niemand kann vorhersagen, welcher Preis in einer Stunde erreicht sein wird.

Das ganze System funktioniert folgendermaßen, wobei die Transaktionszeit oft entscheidend ist: Jede Transaktion muss von 6 Bitcoin-Minern bestätigt sein. Das dauert. Gebühren für Transaktionen bestimmen auch, wer zuerst dran kommt. Wenn nun eine schlechte Nachricht, Tausende Besitzer zum Verkauf bringt, was wird passieren? Viele kleine Anleger werden das Nachsehen haben, Das ist nicht neu, aber gefährlich.

Das Gros wird von einem kleinen Prozentsatz des Marktes gehalten. 1000 Menschen besitzen 40 Prozent der Bitcoin-Werte. Diese haben damit eine unglaubliche Finanzkraft und Macht. Sie können alles ins Wanken bringen.

So leicht es ist, an Bitcoins zu kommen, so schwer könnte es werden, sie wieder zu veräußern. Sprich, der Weg nach unten würde verstopft sein.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwölf + zehn =