Eltern werden? Clever sparen!

Eltern werden? Clever sparen!

Eltern werden

Ein Baby zu erwarten ist eine aufregende Sache. Wie wird die Schwangerschaft verlaufen, was muss alles besorgt werden, wie wird das Leben zu dritt …? Gerade Väter machen sich auch oft Gedanken um die finanziellen Aspekte, die ein Familienzuwachs mit sich bringt – zu recht. Keine Bange, ein Kind ist in der ersten nicht Zeit nicht sehr teuer, wenn man es clever anstellt und nicht alles sofort kauft, was bunte Prospekte anbieten. Anfangs benötigt ein Baby nur Liebe, Milch und ein paar Klamotten.

Finanztipps für werdende Eltern

Bevor die Mama und Papa in spe also in wildem Aktionismus die Erstausstattungslisten rauf und runter kaufen; lieber abwarten und schauen was dann wirklich benötigt wird. Auch wer beruflich erst einmal kürzer tritt, muss nicht unbedingt einen Engpass in der Haushaltskasse fürchten. Der Staat tut einiges für Familien – im Vergleich zu manch anderem (europäischen) Land. Das „Kindergeld“ ist eine monatliche Unterstützung von ca. 185 EUR für das erste Kind; weitere bekommen sogar noch mehr. Dazu kommt unter Umständen das Elterngeld. Es ist auf 12 Monat enach der Geburt begrenzt, lässt aber, wenn der Partner auch mind. Zwei Monate nimmt, auf 14 Monate ausdehnen. Die Höhe des Elterngeldes richtet sich jeweils nach dem Nettoeinkommen, das der oder die Person in den letzten 12 Monaten bezogen hat. Höchstens 1.800 und mindestens 300 Euro werden pro Monat ausgezahlt. (Elterngeld ist generell steuerfrei, aber wird zur Ermittlung der Einkommensteuer herangezogen.) Tipp: Es gibt im Internet prima Elterngeldrechner, die einem eine ungefähre Vorstellung von der zu erwartenden Summe geben.

Vor der Geburt

Vor der Geburt kann man den eigenen Versicherungsschutz überprüfen. Viele Versicherungen sind überflüssig, andere sinnvoll. Für junge Eltern sind vor allem zwei Versicherungen von Bedeutung, nämlich eventuell eine Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Verträge sollten genau durchdacht und auf die jeweiligen Ansprüche zugeschnitten sein. Wer Leistungen streicht, die er nicht braucht, wird in der Regel einiges sparen.

Nach der Geburt

Wer noch keinen Riester-Vertrag hat, sollte es zumindest in Betracht ziehen. Mit Kindern profitiert man unter Umständen deutlich. Der Staat bezuschusst nämlich Riester-Sparer mit ca. 150 Euro und macht zusätzlich für jedes Kind 300 Euro locker. Den Aufwand (Geldausgaben) für die Betreuung des Nachwuchses kann man zum Teil bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Am bequemsten und günstigsten ist es natürlich, wenn auf einen Babysitter aus dem privaten Umfeld zurückgreifen kann. Großeltern, Geschwister, Tanten oder Freunde?

Den Einkauf clever planen

Kauft man Windeln und Feuchttücher in großen Einheiten sind die Preise oft deutlich niedriger im Vergleich zu kleinen Mengen. Möbel, Kleidung, etc. kann man im Second Hand Laden günstig erstehen. Auch im Internet kann man günstige Babyartikel kaufen. Und: „Babyflohmärkte“ sind eine super Sache, auch um nette Leute in ähnlicher Situation aus er Umgebung kennen zu lernen. Zudem kann man fast neuwertige Dinge zu sehr günstigen Preisen kaufen. Außerdem lieben Babys alles, was auch die Große benutzen, d. h. ein einfacher Kochlöffel oder eine leere Küchenrolle kann spannender sein als das teure Babyspielzeug. Seien Sie kreativ; achten Sie nur stets darauf, die Erstickungsgefahr so klein wie möglich zu halten.

Manche Eltern machen es übrigens ähnlich wie mit Hochzeitsgeschenkelisten: Damit nicht jeder der Verwandten einen Teddybären kauft, können sich die Schenkwilligen etwas Nützliches von einer Liste aussuchen …

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