Entwicklung der Zahlungsmittel

Entwicklung der Zahlungsmittel

Wie war das eigentlich?
Wie hat sich das mit dem Geld als Zahlungsmittel entwickelt?

Wurden früher Muscheln und andere Naturalien als Zahlungsmittel genutzt, war Tauschhandel an der Tagesordnung – sogar Menschen gegen Tiere – hat sich in der Neuzeit doch das Geld durchgesetzt. Zuerst als Münze, später dann als Papier; die Geldscheine wurden „geboren“. Leicht, einfach zu verstauen, auch in großen Mengen zu transportieren – ein geniale Erfindung, auch wenn quasi zeitgleich mit ihrer Entstehung die Geldfälscher auftauchten und Druckart, Druckerfarbe und Papier genauestens zu kopieren versuchten. Oft mit durchschlagenem Erfolg. Noch heute hat die Polizei es immer wieder mit kursierenden Scheinen, mit Falschgeld zu tun.

Doch wie ging eigentlich die Entwicklung von der Münze hin zum Schein vonstatten?

Eine kleine Übersicht …
600 vor Christus prägt Griechenland die ersten Silbermünzen. Die erste einheitliche Währung in Rom ist dann einhundert Jahre später. Übrigens, „Krösus“, beinahe jeder kennt den Begriff in Zusammenhang mit Geld, stammt vom Erfinder des Münzsystems 650 vor Christus.
Um 200 vor Christus tritt dann der Denar als erste Währung in Erscheinung. Es folgt ein großer Sprung: In China wird 650 nach Christus das allererste Papiergeld ausgebeben, zumindest wird es offiziell so datiert.

Ein Meilenstein!

Bei uns dauerte es noch etwas … die Herrscher hatten wichtigeres im Kopf, so scheint es. In unseren Landen geht es folgendermaßen weiter: Karl der Große, der berühmte Gekrönte, führt 750 den Pfenning ein.
1483 ist in Europa das Jahr der Jahre: Spanien, damals eine Weltmacht, gibt als erstes die Geldscheine heraus.
Um 1600 treten dann die Amsterdamer Banken in Erscheinung: bei ihnen sind die Geldscheine erhältlich. Ab 1660 übernimmt dies dann auch die schwedische Reichsbank. In Frankreich gibt es erst nach 1700 Geldscheine.

Europa zieht nach

Und circa ein Jahrhundert später übernehmen die europäischen Staaten dauerhaft das Papiergeld.
Und das nutzen wir noch heute; inzwischen in vielen Ländern einheitlich in der Währung des Euro.

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