Frauen – die neuen Anleger?

Frauen – die neuen Anleger?

Frauen als Anleger – das hat Potential

Sie konsumieren mehr Bio-Produkte, handeln defensiver, fahren vorsichtiger und essen weniger Fleisch … Die Frauen. Sie sind nicht die besseren Menschen, haben aber statistisch gesehen, definitiv mehr Interesse an nachhaltigen Investments.

Frauen stellen oft – wie auch Besserverdiener und gut ausgebildete jüngere Menschen generell – andere Fragen bei der Beratung, in der es um ihr Geld geht, genauer gesagt darum, wie und wo ihr Geld angelegt wird. Denn Zeit ist Geld und Geld ist Macht … Schmutziges Geld kann viel Leid anrichten und ist auch mit hohen Erträgen nicht zu rechtfertigen. Die Damen denken größtenteils mit … Sie wollen ein nachhaltiges Produkt; auch bei der Geldanlage. Ethik, „ein gutes Gefühl“ und das Wissen um bestimmte Prozesse, das kritische Nachfragen … all dies scheint wichtiger als das reine Interesse an der Dividende. Nicht, dass dies nicht nach wie vor interessant ist, aber eben nicht zu jedem Preis. Geld ist eben doch nicht alles. Nicht vertretbare Anlagen sollen nun transparenter werden und damit dem Umdenken aller verantwortungsvoller Anleger entgegenkommen.

Die Big three –

Kinderarbeit, Atom und Rüstungsgüter sind inzwischen so unsexy, dass auch endlich vermehrt Großinvestoren, Universitäten und Stadtverwaltungen davor klar zurückschrecken – und auch zunehmend die Augen aufhalten, was Mogelpackungen diesbezüglich angeht. Den nicht imemr ist es leicht zu erkennen, was drin steckt. Andererseits wollen es auch viele Anleger nicht wissen, solange der Kontostand stimmt. Dabei ist ein Divestment-Check wirklich einfach: Die Altersvororge, Depots, Fonds und Aktien – alles kann auf bestimmte Kriterien, auch von der eigenen Hausbank, geprüft werden. Auch das Investment in fossile Brennstoffe wird mehr und mehr zum „No go“. Ein wichtiger Schritt in den Kilamschutz? Es wäre zu hoffen. Fakt ist: In der Mehrzahl sind es Frauen, die die Nachfrage nach „sauberen Anlagemöglichkeiten“ steigern.

Frau Beraterin

Das haben auch die Banken erkannt. Je häufiger eine Frau über eigenes Geld verfügt, desto mehr interessiert sie sich für Geldanlagen. Doch meist trifft sie in der Finanzwelt auf männliche Berater; fast 80 Prozent. Das soll sich nun zum Teil ändern, denn viele Ladies wollen „auf Augenhöhe“ kommunizieren; dabei haben sich gemischte Teams als einfach effektiver erwiesen.

Offiziell … Im Herbst 2015 verabschiedet: 17 Sustainable Development Goals – eine Agenda der Vereinten Nationen, die 231 Indikatoren für Nachhaltigkeitsziele … jetzt überprüfbar. Viel Arbeit …

Check: Wie fair ist meine Bank

Auch Geldinstitute haben – jenseits, nein in Einklang mit ihrer ökonomischen Bedeutung – eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit der Wahl der eigenen Bank haben die Verbraucher eine bedeutende Möglichkeit, die Finanzwelt mitzugestalten. Wo das Gesetz am Markt – Angebot und Nachfrage – herrscht, können Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz, und die damit einhergehende Bewertung der Selbstverpflichtung der Banken durchaus relveant werden. Soziale und öknomische Normen sind kein Luxus, sondern Voraussetzung für die Zukunft. Das erkennen mehr und mehr eien Schicht der Anlegertypen, die quer durch die Gesellschaft geht. Es gibt Alternativen; im Schnitt sogar hat der Anleger nicht einmal fianzielle Einbußen. Warum also dann nicht wechseln beziehungsweise gleich genauer hinschauen? Zeit ist es allemal.

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Mehr Infos unter: Fair Finance Guide

17 Sustainable Development Goals – der Vereinten Nationen

350.org

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