Bitcoins sind nun wertvoller als Gold

Bitcoins sind nun wertvoller als Gold

Bitcoins – wertvoller als Gold? Ja, aber … kurzfristig? Keiner weiß, wie lang. Mit einem Wert mehr als 2000 US-Dollar wurden Träume wahr, aber Vorsicht, Anleger sollten sich die Sache genau überlegen –auch wenn eine Feinunze Gold ca. 1250 US-Dollar zur Zeit kostet … Herkömmliche Geldanlagen bieten kaum etwas in diesen Tagen. Kein Wunder, dass da manch einer sehnsüchtig auf andere Optionen schielt. Der Handel mit Bitcoins blüht. Erstmals stieg er einigen Online-Handelsplattformen auf über 2000 US-Dollar Wert. Seit März eine Verdoppelung. Mehr wert als viele andere Anlagegüter, unter anderem Gold. Die digitale Währung, die 2008 aus der Taufe gehoben wurde, wird – über komplexe Rechenprozesse ermittelt – auf Online-Plattformen gegen klassische Währungen gehandelt. Er unterliegt keinerlei Kontrolle durch Staaten oder Banken; er ist „frei“. Kam es in der Vergangenheit immer wieder zu starken Kursschwankungen ist er jetzt auf seinem Höchstwert. Mit Vorsicht genießen Um Werte aufzubauen, ist er zu unbeständig, warnen Experten. Er ist eher etwas für risikofreudige Anleger. Denn es handelt sich um eine Art Spekulations-Wert. Kritiker merken an, dass die Digitalwährung aufgrund der kaum nachvollziehbarer Wege auch für illegale Machenschaften genutzt werden kann. Warum er so erfolgreich ist? Vor allem Japan hat daran Anteil: Es hat den Bitcoin Anfang April zu einem offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Die US-amerikanische Börsenaufsicht sind kurz davor, einen auf Bitcoins fußenden Indexfonds zu genehmigen. In Deutschland ist er noch nicht allzu verbreitet. Circa 90 Firmennutzen ihn. Die Kryptowährung ist noch ein Insiderding. Wie funktioniert der Bitcoin? Wie immer und überall geht es um den Klassiker: Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage steigt und das Angebot ist nicht unendlich – die Popularität ist ausschlaggebend....
Indexpolicen und Grüne Geldanlagen

Indexpolicen und Grüne Geldanlagen

Was gibt es neues? Was sind Indexpolicen? Kapitalbildende Lebensversicherungen sind nach wie vor eine Option für Anleger. Doch es gibt so viel mehr … Ob Grüne Geldanlagen, Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs, nicht nur im Einkaufswagen der Biomärkte, sondern auch beim Thema Geldanlage und Altersversorgung. Indexpolicen jedenfalls bedeuten: Ich schließe einen Vertrag ab, dem ich jedes Jahr die Wahl zwischen Verzinsung und einer so genannten Indexbeteiligung habe. Sprich der Rendite eines Indizes, zum Beispiel des DAXes. (Meist liegt als Index der Eurostoxx50 zugrunde). Problem: Die Auswahl muss ich immer im Vorfeld treffen. Das heißt, ich weiß nicht, wie sich das Ganze im Laufe des Jahres entwickeln wird. Da die klassische Verzinsung zur Zeit eher mau ist, setzen einige direkt auf die Indexbeteiligung. Welche Varianten der Beteiligung gibt es? In einigen Fällen legt die Versicherung jedes Jahr eine absolute Grenze fest. Oder aber ein prozentualer Wert wird angesetzt. Diese werden summiert und mir gutgeschrieben. (Ich habe dann also lediglich eine Zinsgutschrift, keine Anteile an Indizes.) Bei Fonds, bei echten nachhaltigen Fonds ist die Auswahl leider imemr noch durchaus begrenzt, sieht man jederzeit, was geht und kann auch jederzeit interagieren. Eine Liste von ethisch unbedenklichen Fonds erhält man übrigens zum Beispiel beim FNG (Branchenverband Nachhaltiger Geldanlagen). Doch zurück zu den Indexbeteiligungen: Dass diese sicher sind, ist genauso wahr oder falsch, wie es bei Fonds oder Aktien der Fall ist. Die „Negaitv- und Positivsummierungen der Verzinsung“ erlaubt, dass es so genannte Nullrunden gibt. Trotz Verlusten hat der Kunde keien roten Zahlen zu verzeichnen. Bei vielen Nullrunden kann ich als Kunde die Indexbeteiligung unterbrechen (wenn es mehrere Nullrunden hintereinander gibt). Die Transparent ist...
Wahlergebnis USA – Börse reagiert

Wahlergebnis USA – Börse reagiert

Wahlergebnis USA Ein Wahlergebnis in Nordamerika, das die ganze Welt erschüttert – so sieht es zumindest aus. Auch die Börse scheint von dem dann doch überraschenden Wahlsieg Trumps nicht unbeeinträchtigt zu bleiben. Bereits im Vorfeld hatten sie nervös reagiert. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Contrahenten Clinton und Trump hatten Anlegern keine Ruhe gelassen und zu einigen Schwankungen geführt. Nun aber, da feststeht, wer die nächsten vier Jahren im weißen Haus residieren wird, schwindet das Vertrauen in die Stabilität der Lage. Ist das Vertrauen zumindest erschüttert, so sehen das einige Experten – und viele Investoren stellen sich die Frage: Gelten die „alten Regeln“ noch? Was wird sich ändern? Wohin wird es sich entwickeln? Welche Auswirkungen wird dies haben – gesellschaftlich / wirtschaftlich und auf dem Finanz-/ Aktienmarkt? Fragen, die sich viele Menschen an diesem denkwürdigen Tag stellen. Sicher beantworten kann sie keiner. Doch eines ist klar: Die Psychologie der Börse ist nicht zu unterschätzen. Unsicherheiten, Anlegerverhalten, (begründete?) Spekulationen, ja selbst Gerüchte haben (indirekt) Einfluss auf die Kurse. Wie eh und je – auch das ist nichts Neues. Fakt ist: Die globalen Finanzmärkte hat es durchgerüttelt. Einige Börsen brachen zu Handelsbeginn deutlich ein. Nichtsdestotrotz scheint jetzt schon wieder eine Erholung in Sicht. Eventuell werden Investitionen in nächster Zeit etwas vorsichtiger getätigt, zumindest bis Trumps Politikkurs klar ist. Unter Umständen kann es sich lohnen, in europäische Aktien zu investieren, aber vorhersagen kann das niemand. Schließlich hat sich über Nacht viel geändert, aber angekommen ist davon auf den Finanzmärkten noch recht wenig. zuletzt sah es folgendermaßen aus: Die Werte für Euro, Schweizer Franken und Gold stiegen, für Dollar und den mexikansichen Peso fielen. Bleibt...
Frauen – die neuen Anleger?

Frauen – die neuen Anleger?

Frauen als Anleger – das hat Potential Sie konsumieren mehr Bio-Produkte, handeln defensiver, fahren vorsichtiger und essen weniger Fleisch … Die Frauen. Sie sind nicht die besseren Menschen, haben aber statistisch gesehen, definitiv mehr Interesse an nachhaltigen Investments. Frauen stellen oft – wie auch Besserverdiener und gut ausgebildete jüngere Menschen generell – andere Fragen bei der Beratung, in der es um ihr Geld geht, genauer gesagt darum, wie und wo ihr Geld angelegt wird. Denn Zeit ist Geld und Geld ist Macht … Schmutziges Geld kann viel Leid anrichten und ist auch mit hohen Erträgen nicht zu rechtfertigen. Die Damen denken größtenteils mit … Sie wollen ein nachhaltiges Produkt; auch bei der Geldanlage. Ethik, „ein gutes Gefühl“ und das Wissen um bestimmte Prozesse, das kritische Nachfragen … all dies scheint wichtiger als das reine Interesse an der Dividende. Nicht, dass dies nicht nach wie vor interessant ist, aber eben nicht zu jedem Preis. Geld ist eben doch nicht alles. Nicht vertretbare Anlagen sollen nun transparenter werden und damit dem Umdenken aller verantwortungsvoller Anleger entgegenkommen. Die Big three – Kinderarbeit, Atom und Rüstungsgüter sind inzwischen so unsexy, dass auch endlich vermehrt Großinvestoren, Universitäten und Stadtverwaltungen davor klar zurückschrecken – und auch zunehmend die Augen aufhalten, was Mogelpackungen diesbezüglich angeht. Den nicht imemr ist es leicht zu erkennen, was drin steckt. Andererseits wollen es auch viele Anleger nicht wissen, solange der Kontostand stimmt. Dabei ist ein Divestment-Check wirklich einfach: Die Altersvororge, Depots, Fonds und Aktien – alles kann auf bestimmte Kriterien, auch von der eigenen Hausbank, geprüft werden. Auch das Investment in fossile Brennstoffe wird mehr und mehr zum „No go“....
Aktien – wohin wird die Reise gehen?

Aktien – wohin wird die Reise gehen?

Aktien – wohin wird die Reise gehen? Die Verunsicherung ist groß – gerade in Bezug auf die neuesten beunruhigenden Nachrichten, was die Altersversorgung der Deutschen in der Zukunft angeht. Zeit, nach rechts und links zu schauen, was Geldanalgen angeht … Sparen ist … tot Minimalstzinsen, Geldentwertung durch Inflation – die Blütezeiten des typischen deutschen Sparens ist vorbei. Neue Konzepte müssen her. Da wird das Thema Aktienhandel umso interessanter. Wenn es auch immer noch stark mit der Angst vor Risiken verbunden ist. „Max Mustermann“ Was hat es denn nun damit auf sich? Wie funktioniert das eigentlich? Und  – worauf muss ich als Normalo achten? Welcher Fehler gilt es zu vermeiden? Welche Chancen verbergen sich dahinter? Was unterscheidet den gerissenen Privatinvestor vom planlosen Kleinanleger? Nicht viel … Eine durchdachte Strategie, an die er sich hält. Man muss eine gewisse Durststrecke überstehen können, sich nicht gleich verrückt machen lassen und … nicht seine Altersvorsorge, vorausgesetzt, man hat eine, verzocken. Dann kann man – zumindest theoretisch – mit Aktien Geld verdienen. Setzt der Inflation, den mickrigen Sparzinsen und dem Immobilienboom, der inzwischen stellenweise Gefahr läuft, eine Blase zu werden, etwas entgegen. Verschiedene Anlegertypen handeln unterschiedlich. Wer auf relativ sichere Anlagen setzt und einen langen Atem hat, wenn es drauf ankommt – dem gehört angeblich die Zukunft. Wie bei jeder Geldanlage sind mind. fünf Punkte zu berücksichtigen: Alter, Temperament, Beschäftigungsstatus, Vermögen und Fähigkeiten/ Motivation. Ich persönlich würde noch sechstens, Interesse, dazusetzen. Eine Aktie ist ein Teil von etwas, ein Sachwert. Der Teil einer Firma – Sie profitieren im besten Fall von einer wirtschaftlichen Wertschöpfung Und was sind Derivate? Nun im Prinzip „Wettschein“, nicht mehr...
Vorsorge für Selbstständige

Vorsorge für Selbstständige

Vorsorge für Selbstständige Selbst und ständig – das Los vieler viel arbeitender Selbstständiger. Doch nicht nur die laufenden Kosten machen einem oft zu schaffen, sondern der Gedanke nach der Altersvorsorge drängt sich vielen erst (viel zu) spät auf, beziehungsweise nagt an einem – ohne, dass man gleich reagiert, weil das Alltagsgeschäft Vorrang hat. Die Zeit ist knapp, tausend Dinge, an die man denken muss, neben den „normalen“ Aufträgen gibt es einiges zu beachten: Gewerbesteuer … Umsatzsteuervoranmeldung, Zwangsbeiträge, IHK-Abgaben, Berufsgenossenschaftsmitgliedsbeiträge und Vereinsbeiträge; dies und noch viel mehr steht auf der To-Do-Liste eines Selbstständigen. Da noch einen Kopf für die eigene Altersvorsorge zu haben ist genauso schwierig wie wichtig. Also, in Ruhe einen Kaffee zur Hand nehmen, sich überlegen, was man braucht oder haben möchte (von bis), wie lange man voraussichtlich arbeiten kann, und wieviel man realistischerweise damit verdient. So viele Fragen, eine wichtiger als die andere. Vieles ist Spekulation. Unabhängig von Marktlage und Zukunftsprognose sind diejenigen, die schon länger selbstständig sind, im Vorteil, weil diese meist zuverlässigere, oder einfach zahlreichere Daten haben, auf die sie zugreifen können, um einen Wert zu ermitteln, mit dem man bei der Planung arbeiten kann. Die Qual der Wahl Ganz gleich, ob Rüruprente, Lebensversicherung (Achtung, neues Urteil für Verbraucher), Aktienfonds, Bausparvertrag; ob Immobilien, Festgeld oder Goldreserven, wichtig ist: Tut etwas. Ein unabhängiger Versicherungs- und Finanzmakler kann ein erster Anlaufpunkt sein, ebenso wie das Internet beziehungsweise Tipps von unabhängigen Verbraucherzentralen. Doch welche Vrosorge speziell auf welchen bedarfstyp in welcher Branche und Lebenssituation passt, ist nicht pauschal zu sagen. Wer Gold hat, kriegt keine Zinsen, wer auf Immobilien setzt, kann auch dort auf Schrottimmobilien hereinfallen, der Aktienfonds...