Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an?

Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an?

Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an? Wer nicht mehr der Jüngste ist, möchte sein Geld dennoch oder gerade dann in guten Händen wissen. Wie also lege ich es im Rentenalter am besten an? Die Frage ist natürlich, wie die gegenwärtige Lebenssituation ist. Wie hoch ist meine Rente? Habe ich bereits andere Vermögenswerte? Und nicht zuletzt, was die persönlichen Vorlieben und Eigenschaften angeht: Wie flexibel bin ich? Was ist mir wichtig? Wer eine schmale Rente bekommt, muss evtl. sehr schnell an seine Notgroschen heran. Wer etwas mehr Spielraum hat, kann vielleicht länger auf sein Erspartes verzichten und kann damit z. B. beim Festgeld von höheren Zinsen profitieren. Natürlich stellt sich auch die Frage, was im Falle des Ablebens passiert? Ist das Geld dann weg? Wer erbt es? Was muss ich bei Vertragsabschluss dahingehend beachten? Sicher und effizient, leicht verständlich und erprobt soll die Geldanlage sein. Nun – alles geht leider nicht. Aber es gibt eine Menge attraktiver und seriöser Angebote, seine Finanzen clever zu organisieren. Notgroschen Auch hier ist ein Notgroschen die erste Wahl. Der Betrag, der nötig ist, um im Notfall zwei bis drei Monate über die Runden zu kommen sollte auf einem jederzeit verfügbaren Konto parken. Erst danach macht es wirklich Sinn, weitere Pläne zu schmieden. Der nächste Schritt wäre, Risiko und Konditionen der verschiedenen Möglichkeiten zu vergleichen. Gerade Versicherungen mit langen Laufzeiten verlieren an Attraktivität – schließlich ist nicht sicher, ob man die Auszahlung in 30 Jahren überhaupt noch erlebt bzw. benötigt. Anlagen mit vergleichsweise niedrigem Risiko sichern die Basis und den Lebensstandard. Wer dagegen gern pokert, nur zu: Wer es sich leisten...
Mit dem Berater Geld verdienen, sich vor Schnellschüssen in acht nehmen

Mit dem Berater Geld verdienen, sich vor Schnellschüssen in acht nehmen

„Geld regiert die Welt.“ Menschen denken an Geld. Viel öfter als man denkt. Zudem ist es mit einer der wichtigsten Streit – und Scheidungsgründe. „Geld stinkt“ – nun, das ist Ansichtssache. Selbstverdientes Geld kann auch „duften“. Man kann stolz sein auf seine Leistung, die man eins zu eins in Bares umgesetzt sieht. Natürlich gibt es Alternativen zu Geld. Immer mehr Tauschbörsen sind zu finden. Marken, Chips, Punkte, Stunde werden stattdessen als Währung eingesetzt. Doch in der realen Welt spielt Geld nun einmal eine nicht zu unterschätzende Rolle. „Frei ist, wer nicht ständig ans Geld denkt. Aber weiß, wo er steht.“ Nachgewiesenermaßen kann Geld unglaublich beruhigen. Und beunruhigen – je nach Vermögensgröße, äußeren Umständen und eigener Verfassung. Wenn Ihnen nun jemand an Ihr hart Erspartes möchte, um es „todsicher“ anzulegen, sollten Sie erst einmal auf der Hut sein. Nichts gegen effektive Geldanlagen, aber im Zweifel entscheiden sich die kleinen Sparer doch lieber für den Spatz in der Hand statt der Taube auf dem Dach. Versetzen wir uns doch mal in einen Verkäufer hinein, der seine Provisionen kassieren möchte. Dagegen spricht absolut nichts – vorausgesetzt, er berücksichtigt die Wünsche und Bedürfnisse seines Kunden. Ja, stellt diese in den Vordergrund; dann kanner auch guten Gewissens seine favoritisierten Produkte vorstellen. Genau wie Ihnen selbst als Verkäufer die Leute das Geld nicht nachschmeißen werden, werden auch Sie unbekannten Finanzberatern Ihre Spargroschen nicht ohne weiteres anvertrauen. Kritisch nachfragen Wenn Sie selbst Geld verdienen wollen, kennen Sie die Aspekte, auf die ein potentieller Neukunde früher der später kommt: Er wird Ihnen sein Geld kaum aus eigenem Antrieb geben, Sie müssen ihn dazu veranlassen. Und zwar mittels...
Nachhaltige Geldanlagen schneiden nicht schlechter ab als herkömmliche – im Gegenteil

Nachhaltige Geldanlagen schneiden nicht schlechter ab als herkömmliche – im Gegenteil

Nachhaltige Geldanlagen schneiden nicht schlechter ab als herkömmliche – im Gegenteil Es ist eine leichte positive Tendenz gegenüber herkömmlichen Anlagen zu verzeichnen, vor allem auf lange Sicht. In Zeiten niedriger Zinsen suchen Anleger nach renditestarken Anlagemöglichkeiten, doch das Investment in Rohstoffe oder eben der Ausschluss dieser Anlagen – ist auch eine Frage der Verantwortung – gehen sie doch mit einem Großteil an problematischen Aspekten einher. Ob Öl-, Gas- Kohle- oder Metallförderung, nicht selten sind Korruption, fehlende Arbeitsrechte und –sicherheiten sowie Umweltschäden mit von der Partie. Ohne, dass der Anleger es weiß – oder er blendet es eben aus. Manche Anleger, wie Kirchen- oder Nachhaltigkeitsbanken lehnen Rohstoffinvestitionen gänzlich ab. Wahlmöglichkeiten Wie auch beim Einkauf ist der Anleger in der Position, frei zu wählen. Er kann entscheiden, was er unterstützt. Kritische Aktionäre informieren sich und wägen genau ab, was sie wann worin investieren. Schließlich ist Geld auch Macht. Und das beste dabei: Wem Menschenrechte wichtiger sind als schnelle Rendite, kann langfristig trotzdem Geld verdienen. Denn einigen Studien zufolge sind die nachhaltigen Geldanlagen keineswegs schlechter, was das Renditepotenzial angeht. Nach mehr als 30 Jahren Erfahrung heißt das Ergebnis: Man kann damit genauso viel und sicher Geld verdienen wie mit konventionellen Anlagen. Sogar schließen risikobewusstere Anleger mehr Risiken im Vorfeld aus. Dies hat eine Studie 2013 der Steinbeis-Hochschule ergeben. Gerade für Kleinanleger muss das Rendite-Risiko-Verhältnis stimmen. Auch die Universität Kassel kam 2014 zu dem Ergebnis, dass sich das Rendite-Risiko-Profil bei nachhaltigen Geldanlagen leicht positiv auswirkt – gegenüber traditionellen.   Und, verpasse ich nicht Chancen, wenn ich Gebiete als Invest-Möglichkeit gänzlich ausschließe? Das nämlich ist das Argument vieler Finanzberater. Doch durch die Beschränkung des...
Gold?

Gold?

Gold oder Leben? Wer an Reichtum denkt, hat nicht selten dicke Goldbarren vor Augen, nicht erst seit den Piratenstorys und Dagobert Duck. Gold fasziniert seit jeher. Das Edelmetall hat bereits in alter Zeit Kriege ausgelöst und Frauen schwach gemacht. Es ist besonders und doch überall verfügbar. Es begegnet einem auf Schritt und Tritt; es macht Freude und gibt Sicherheit. Auch wenn der Goödpreis schwankt, setzen viele Anleger, auch Private, auf Gold als Geldanlage, vermeintlich sicher … Es ist leicht zu handeln, gut zu transportieren, einfach zu verstecken und überall auf der Welt wertvoll. Gold als Währung Gold ist einfach ein Zahlungsmittel, das voraussichtlich niemals seinen Wert verliert. Es wird gelagert, gehandelt, verarbeitet und zur Schau gestellt. Es ist ein Macht- und Reichtumssymbol. Es macht Freude und passt fast immer. Wie der Handel mit dem Edelmetall funktioniert, ist eine andere Sache. Doch es interessiert nur die wenigsten wirklich, was dahinter steckt. Wie der Markt wirklich funktioniert. Die meisten haben kein Interesse daran, mit Gold zu handeln. Sie wollen nur etwas, in das sie ihr Geld halbwegs krisenfest anlegen können. Gold ist da sicher nicht die schlechteste Wahl. Gold arbeitet nicht Das einzige ist, dass Gold leider keine Zinsen bringt. Es arbeitet nicht für Sie. Es vermehrt sich nicht. Es wird nicht investiert. Es liegt nur „rum“. Dagegen sind Dinge, die Zinsen bringen, langfristig rentabler. Sie berücksichtigen die Inflation. Sie kann man je nach Option anpassen. Die Konditionen sind ggf. verhandelbar. Auf den Goldpreis hat man keinen direkten Einfluss. Schön ist es, und als Absicherung nicht die schlechteste Wahl, doch auf Dauer – und in Gänze – ist es wohl lediglich...
Negativzinsen für Spareinlagen?!

Negativzinsen für Spareinlagen?!

Die erste Bank hat ein Tabu gebrochen Die erste Bank in Deutschland – in Thüringen – erhebt nun „Negativzinsen“. Wer dort spart, wird bestraft … Ob das die Konjunktur ankurbeln soll? Dazu aufrufen, gerade jetzt das Weihnachtsgeschäft mit weiteren Ausgaben zu „unterstützen“? Und dadurch Geld unter die Leute zu bringen, Spar-Parker einzuschüchtern? Nein, dahinter steckt etwas anderes. Strafzinsen für Sparguthaben rühren daher, dass Privatkunden nur eine bestimmte Summe auf dem Konto der Bank parken soll. Mehr ist nicht erwünscht. Die Bundesbank zeigt sich besorgt über die Einführung von  Strafzinsen auf private Sparguthaben. Aber was bedeutet das für die Zukunft? Wird es andere Banken daran hindern, diese zu erheben? Wie werden Verbraucher reagieren? Außer, dass sich der Verbrauchschutz empört zeigt …? Die Skatbank statuiert ein Exempel am Privatmann: Wer mehr als 500.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto der Bank hat, hat dafür eine Strafgebühr von 0,25 Prozent zu zahlen. Nun hat die Mehrheit der Deutschen ohnehin keine halbe Million auf dem Tagesgeldkonto liegen, aber wenn das Prinzip Schule macht, sind die Tage der Sparbücher zur Geburt etc. gezählt. Warum ist das so? Stichwort Einlagensicherung: Wer Geld auf ein Sparkonto in Deutschland bringt, ist gleich mehrfach geschützt. Die europäische Einlagensicherung garantiert überall in Europa Sparguthaben bis 100.000 Euro (bei Privatleuten). Strafzinsen – bald Normalität? Die Deutsche Bank meint sogar, Strafzinsen wären bald normal, doch das Lieblingsanlegeverhalten der Deutschen abzustrafen, wenn das bald gang und gäbe ist, wär das ein Disaster – vor allem für jüngere Generationen. Denn wie sollen sie sparen, Geld zurücklegen, in einer Zeit, in der Rente schon nicht mehr viel wert ist; was ist noch sicher? Oder überhaupt möglich?Die...
Tagesgeldvergleich

Tagesgeldvergleich

Nach wie vor sind Tagesgeld-Konten ein guter Weg, um kurzfristig sein Geld mit guter Rendite zu parken. Das beste daran ist, dass man täglich auf sein Geld zugreifen kann. Aber sind 3,5 % Zinsen heutzutage wirklich realistisch? Und wie schaut es mit dem Risiko aus? Auf Focus gibt es einen schönen Tagesgeldvergleich zu den größten Anbietern auf dem Markt.  FOCUS-TAGESGELD-VERGLEICH  ...