Gold?

Gold?

Gold oder Leben?

Wer an Reichtum denkt, hat nicht selten dicke Goldbarren vor Augen, nicht erst seit den Piratenstorys und Dagobert Duck. Gold fasziniert seit jeher. Das Edelmetall hat bereits in alter Zeit Kriege ausgelöst und Frauen schwach gemacht. Es ist besonders und doch überall verfügbar. Es begegnet einem auf Schritt und Tritt; es macht Freude und gibt Sicherheit. Auch wenn der Goödpreis schwankt, setzen viele Anleger, auch Private, auf Gold als Geldanlage, vermeintlich sicher … Es ist leicht zu handeln, gut zu transportieren, einfach zu verstecken und überall auf der Welt wertvoll.

Gold als Währung

Gold ist einfach ein Zahlungsmittel, das voraussichtlich niemals seinen Wert verliert. Es wird gelagert, gehandelt, verarbeitet und zur Schau gestellt. Es ist ein Macht- und Reichtumssymbol. Es macht Freude und passt fast immer. Wie der Handel mit dem Edelmetall funktioniert, ist eine andere Sache. Doch es interessiert nur die wenigsten wirklich, was dahinter steckt. Wie der Markt wirklich funktioniert. Die meisten haben kein Interesse daran, mit Gold zu handeln. Sie wollen nur etwas, in das sie ihr Geld halbwegs krisenfest anlegen können. Gold ist da sicher nicht die schlechteste Wahl.

Gold arbeitet nicht

Das einzige ist, dass Gold leider keine Zinsen bringt. Es arbeitet nicht für Sie. Es vermehrt sich nicht. Es wird nicht investiert. Es liegt nur „rum“. Dagegen sind Dinge, die Zinsen bringen, langfristig rentabler. Sie berücksichtigen die Inflation. Sie kann man je nach Option anpassen. Die Konditionen sind ggf. verhandelbar. Auf den Goldpreis hat man keinen direkten Einfluss. Schön ist es, und als Absicherung nicht die schlechteste Wahl, doch auf Dauer – und in Gänze – ist es wohl lediglich eine Zusatzmöglichkeit, sein Geld anzulegen. Wer will will, muss sich umschauen. Wer viel Gold lagert, sollte über einen Safe nachdenken. Gold in Schmuckform ist meist nur einen Bruchteil seines Neuwertes / Schmuckwertes wert. Die Arbeiten am Schmuck werden nicht immer entsprechend honoriert. Mode und Trends lassen selbst Erbstücke beim Schätzen „alt“ aussehen und oft sind sie nur zum aktuellen Goldwert zu verkaufen.

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