Indexpolicen und Grüne Geldanlagen

Indexpolicen und Grüne Geldanlagen

Was gibt es neues? Was sind Indexpolicen?

Kapitalbildende Lebensversicherungen sind nach wie vor eine Option für Anleger. Doch es gibt so viel mehr … Ob Grüne Geldanlagen, Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs, nicht nur im Einkaufswagen der Biomärkte, sondern auch beim Thema Geldanlage und Altersversorgung.

Indexpolicen jedenfalls bedeuten: Ich schließe einen Vertrag ab, dem ich jedes Jahr die Wahl zwischen Verzinsung und einer so genannten Indexbeteiligung habe. Sprich der Rendite eines Indizes, zum Beispiel des DAXes. (Meist liegt als Index der Eurostoxx50 zugrunde).

Problem: Die Auswahl muss ich immer im Vorfeld treffen.

Das heißt, ich weiß nicht, wie sich das Ganze im Laufe des Jahres entwickeln wird. Da die klassische Verzinsung zur Zeit eher mau ist, setzen einige direkt auf die Indexbeteiligung.

Welche Varianten der Beteiligung gibt es?

In einigen Fällen legt die Versicherung jedes Jahr eine absolute Grenze fest. Oder aber ein prozentualer Wert wird angesetzt. Diese werden summiert und mir gutgeschrieben. (Ich habe dann also lediglich eine Zinsgutschrift, keine Anteile an Indizes.)

Bei Fonds, bei echten nachhaltigen Fonds ist die Auswahl leider imemr noch durchaus begrenzt, sieht man jederzeit, was geht und kann auch jederzeit interagieren. Eine Liste von ethisch unbedenklichen Fonds erhält man übrigens zum Beispiel beim FNG (Branchenverband Nachhaltiger Geldanlagen).

Doch zurück zu den Indexbeteiligungen: Dass diese sicher sind, ist genauso wahr oder falsch, wie es bei Fonds oder Aktien der Fall ist. Die „Negaitv- und Positivsummierungen der Verzinsung“ erlaubt, dass es so genannte Nullrunden gibt. Trotz Verlusten hat der Kunde keien roten Zahlen zu verzeichnen.

Bei vielen Nullrunden kann ich als Kunde die Indexbeteiligung unterbrechen (wenn es mehrere Nullrunden hintereinander gibt). Die Transparent ist nicht höher als bei vielen anderen Anlageformen und die vermeintliche Sicherheit oft nicht so hoch, wie versprochen.

 

Und bei der Grünen Altersversorgung?

Der best-in-class-Ansatz bewertet alle Unternehmen einer Branche und gibt die jeweils ethisch-ökologisch Besten zur Investition frei. Das heißt aber nicht, dass dieses Unternehmen nicht etwa die Umwelt verschmutzt. Es ist evtl. nur das, das in der problematischen Branche die Umwelt am wenisgten verschmutzt. Darum lohnt es sich, zwei- oder dreimal hinzuschauen, denn eine solche Anlage ist doch mind. genauso wichtig wie der Kauf eines Autos oder die Planung der nächsten Reise …?!

Verbrauchschützer fordern ein Siegel, zumindest Mindeststandards, um die Übersichtlichkeit und vergleichbarkeit für interessierte und evrantwortungsvolle Verbraucher zu gewährleisten. Endlich zu gewährleisten.

In diesem Sinne, einmal mehr nachgedacht, einmal besser informiert und einmal skeptisch nachgefragt, verhindert vielleicht Fehler, die man nie machen wollte.