Insolvenz vermeiden

Insolvenz vermeiden

Viele Unternehmer starten hoch ambitioniert und motiviert in die Selbstständigkeit. Leider auch ab und zu ziemlich blauäugig, was ökonomische Dinge angeht. Glaubt man der Statistik, gibt ein Großteil nach den drei ersten Jahren bereits wieder auf; viele sogar schon eher. Oft wird zu wenig Zeit in den Grundaufbau gesteckt; stattdessen wild investiert.

Dabei ist der wirtschaftliche Background sicher genauso wichtig wie die fachliche Kompetenz. Fakt ist: Wer ein (Einzel-)Unternehmen führen will, muss auch kaufmännisches Wissen haben/ bzw. sich aneignen. Ohne dies geht es auf Dauer nicht. Wer sein Hobby zum Beruf machen will, muss seine Leistungen, seine Angebote und seine Kostenstruktur auf solide Füße stellen. Neben einer guten Idee und entsprechendem Engagement ist Basiskalkulation des Ganzen von enormer Bedeutung für langfristigen Erfolg.

Ein Businessplan vorab hilft, einen ersten Überblick zu schaffen. Vor der Firmengründung sollte bekannt sein, was ungefähr zu erwarten ist. Potentielle Zielgruppen, Konkurrenzanalysen und eine ordentliche Betriebskostenrechnung – vor allem eine realistische Einnahmenplanung ist das A und O, um nicht gleich in den ersten Jahren finanziell auf die Nase zu fallen.

Überblick statt böhmischer Dörfer

Einnahmen, Ausgaben, Steuern, Rücklagen, Gehälter, Abschreibungen – für viele sind die buchhalterischen Details, die hinter diesen Aspekten stehen, böhmische Dörfer. Der Überblick geht da im hektischen Tagesgeschäft schnell verloren. Auch Missmanagement, Fehlkalkulationen oder einfach die Entwicklung am Markt können fatale Folgen haben. Manchmal bringt auch nur ein nicht zahlender Kunde das ganze Firmenkonstrukt ins Wanken, und sei es noch so gut aufgebaut. Krisen oder plötzliche Einbrüche gefährden schneller ein Unternehmen, als man denkt. Kleinen Firmen geht dann leider oft die Luft aus, bevor noch etwas zu retten ist.

Doch auch größeren Firmen geht es so: Alles ist verfahren und die Schlinge zieht sich immer weiter zu. Plötzlich scheint die Insolvenz unausweichlich. Die Alternativen hierzu sind begrenzt und dazu selten bekannt. Dabei gibt es z. B. für GmbHs – unter bestimmten Voraussetzungen – durchaus die Möglichkeit die Anmeldung zur Insolvenz zu vermeiden. Eine Insolvenz kann dann durch eine Liquidation vermieden werden, etwa mit Hilfe von pacemark-finance.eu. Der so genannte „Abwicklungsverkauf“ ist bewährt. Es bietet die Chance, die Firma auf anderem Wege weiterzuführen statt in die Insolvenz zu gehen. Gerade beim Versuch „schlechte Presse“ für das Unternehmen zu vermeiden, bietet sich dieses Vorgehen an.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

18 − 10 =