Sparen als Student? 10 Tricks, die schnell helfen …

Sparen als Student? 10 Tricks, die schnell helfen …

Student und pleite?

Jung, unternehmungslustig und knapp bei Kasse – so stellt man sich den typischen Studi vor …

Und so ganz falsch ist das ja auch nicht. Zumindest wenn man der Statistik glauben darf: Studenten verfügen in der Regel über recht wenig Geld. Umso wichtiger, mit dem wenigen bestmöglich umzugehen.

Wie mache ich das meiste aus meinem Geld? Das magische Viereck kann eine erste Hilfe sein:

Sicherheit, Rentabilität und Verfügbarkeit korrelieren mit der eigenen Persönlichkeit (Bin ich der impulsive oder eher besonnene Typ? Bin ich in Gelddingen diszipliniert oder neige ich zu teuren Spontankäufen?) und natürlich mit der finanziellen Situation, kommt regelmäßig was rein oder jobbe ich den Sommer durch, um im Winter über die Runden zu kommen?

Gleich vorweg: Die eierlegende Wollmilchsau, sprich eine Anlageform, die sowohl größtmögliche Sicherheit wie Rendite bei ständiger Liquidität ausweist, gibt es schlichtweg nicht. Alles geht nicht, deshalb spielt auch die eigene Individualität mit rein: Will ich lieber langsam nebenbei, quasi „ohne es zu merken“ etwas ansparen oder will ich nächstes Jahr die große Segelturn oder das Start-up finanzieren und muss jetzt richtig heftig Geld ansparen?

Achtung – aufgepasst!

Wichtig ist, sich hier nicht das Erstbeste „aufschwatzen“ zu lassen, sondern sich zu informieren. Auf der sicheren Seite ist man meist mit herkömmlichen Dingen wie einem Tagesgeld- oder auch Festgeldkonto. Die Angebote und auch die Anbieter können deutlich variieren, darum lohnt sich ein Check und eine umfassende Erstberatung.

Vor allem, wenn es um die Studienfinanzierung, den ersten „richtigen“ Job, die Familienplanung oder den Sprung in die Selbstständigkeit geht. Teure Beiträge für Versicherungen oder Sparpläne, die kaum für diesen Lebensabschnitt oder die jeweilige Lebenssituation geeignet sind, machen nicht nur wenig Sinn. Bereits eingezahltes Geld ist auch oft futsch, wenn man vor der vertraglich vereinbarten Laufzeit aussteigen muss. Also, nicht nur schauen, was verlockend klingt, sondern auch was machbar ist. Lieber auf kurze Sicht planen. Was in ein paar Jahren ist, wird man sehen – und dann ggf. neu planen. Flexibilität ist für mamche schon heute mindestens genauso wichtig wie Rentabilität.

Warum ist am Geldende immer noch so viel Monat übrig …?
„Spar dich reich“ – wie du als Student im Alltag Geld sparen kannst

Tipp 1)

Nicht mit Karte zahlen. Wer wie zu Omas Zeiten nur einen bestimmten Betrag an Bargeld im Portemonnaie hat, der für eine Woche reichen muss, geht automatisch aufmerksamer mit seinem Geld um.

Tipp 2)

Selbstgemacht ist die Devise: Ob Kaffee oder Pausenbrot, kein Kiosk und keine Mensa ist so preiswert wie deine eigene Küche. Statt jeden Morgen einen „To Go“ zu kaufen, lieber das Geld ins Sparschwein stecken und den Kaffee im Thermobecher mitnehmen.

Tipp 3)

Deshalb gilt auch, wer zu Geld kommt, bringe es direkt zur Bank. Ob Gehalt oder Geldgeschenk – wer es in der Tasche mit sich herumträgt, widersteht kaum lange der Verführung …

Tipp 4)

„Kleinvieh macht auch Mist“. Früher sammelte man Pfennige in Riesenweinflaschen … Täglich sämtliches Münzgeld aus der Börse in einen Behälter tun. So kommt mit der Zeit erheblicher „Kleinkram“ zusammen. Und beinahe jede Bank nimmt (gerollte) Münzen in größerer Menge entgegegn.

Tipp 5)

Geburtstage oder Weihnachten steht an? Selbst ist der Mann / die Frau. Kreativ sein kostet meist weit weniger … und über etwas mit Liebe Selbstgemachtes oder einen nützlichen Gutschein (1x Fensterputzen, Ölwechsel oder Sahnetorte backen) wird sich sicher niemand beklagen.

Tipp 6)

Checken, was man wirklich braucht / will? Ist das Zeitungsabo nötig? Nutzt man das Fitnessstudio wirklich so oft? Knallhart alles kündigen, was auf der „Skepsis“-Liste steht. Und was man zu sehr vermisst, kann man sich ja wiederholen …

Tipp 7)

Energie sparen und ordentlich heizen. Wer sich beim Lüften, heizen und Geräte abschalten an ein paar Hinweise hält, kann in einem Jahr erstaunlich viel Geld sparen.

Tipp 8)

Das Rauchen aufgeben, Rabatte nutzen, dort wo es sinnvoll ist. Ebay, Second-hand und Trödelmärkte als erste Anlaufstelle etablieren.

Tipp 9)

Fahrrad, Umweltkarte oder Fahrgemeinschaften (ggf. auch Gruppentickets statt Einzelfahrkarten) nutzen.

Tipp 10)

Jobben. Solange das Studium nicht darunter leidet, ist ein Zusatzjob empfehlenswert. Selbst verdientes Geld „riecht“ einfach anders … Und jeden verdienten Euro genau für das ausgeben, was man sich wünscht – ob für Parties, eine Reise oder das lang ersehnte Profifahrrad.

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1 Kommentar

  1. Hab mein Fitnessstudio gekündigt. Und ich denke: Ich werde demnächst Gutscheine verschenken; meine Familie ist groß … ;-) Danke! Weiter so.

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