Rente oder nicht Rente – das ist nicht die Frage … Altersarmut in Deutschland

Rente oder nicht Rente – das ist nicht die Frage … Altersarmut in Deutschland

Dass die Rente nicht sicher ist, ist keine Überraschung, auch keine Neuigkeit. Schon vor Jahrzehnten, als Norbert Blüm vollmundig bekundete, die Rente sei sicher, war nicht abzusehen wie sich die Gesellschaft und die Zeiten wandeln würden. Demografisch vor allem … Umso so verheerender ein derartiges Versprechen abzugeben. Wo doch bekanntlich noch kein Orakel der Welt in die Zukunft sehen konnte. Die Politik in den Folgejahren war auch nicht gerade eine Hilfe bei der dauerhaften Sicherung des Rentensystems. Und heute? Nun, heute kann das damalig angedachte Rentensystem nicht mehr funktionieren, schon rein rechnersich nicht. Einfach weil immer mehr Rentner auf immer weniger Erwerbstätige kommen. Daran ist niemand schuld, weder die Rentner noch die Arbeitenden. Dass man heut vielfach vorsorgen muss, um im Alter einigermaßen über die Runden zu kommen, ist kein Geheimnis. Das Problem aber bei immer mehr gering Verdienenden: Sie haben schlicht nichts mehr, das sie am Ende des Monats für schlechte Zeiten, fürs Alter zurücklegen, können. Vor allem auch, wenn sie Familie haben. Neu sind nur die Leute, die sich diese Umstände für politische Meinungsmache und Schlimmeres – siehe aktuelle Debatten – zu nutze machen. Die auf dem Rücken der Allgemeinheit versuchen, Zwietracht zu säen. (Die übrigens ihre eigenen Schäfchen schon längst im Trockenen haben.) Eine Mischung aus betrieblicher, gesetzlicher und privater Altersvorsorge soll das drohende Szenario von Millionen von Altersarmut betroffenen Rentner in Zukunft lösen. Wie soll das funktionieren? Wer garantiert überhaupt noch etwas? Und was werden all die Frauen tun, die heute schon deutlich häufigeri n die Armutsfalle tappen als Männer? Einrichtungen wie Die Tafel etc. sind lobenswert, können aber nicht die Lösung sein? Oder doch?...
Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an?

Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an?

Wie lege ich als Senior am besten mein Geld an? Wer nicht mehr der Jüngste ist, möchte sein Geld dennoch oder gerade dann in guten Händen wissen. Wie also lege ich es im Rentenalter am besten an? Die Frage ist natürlich, wie die gegenwärtige Lebenssituation ist. Wie hoch ist meine Rente? Habe ich bereits andere Vermögenswerte? Und nicht zuletzt, was die persönlichen Vorlieben und Eigenschaften angeht: Wie flexibel bin ich? Was ist mir wichtig? Wer eine schmale Rente bekommt, muss evtl. sehr schnell an seine Notgroschen heran. Wer etwas mehr Spielraum hat, kann vielleicht länger auf sein Erspartes verzichten und kann damit z. B. beim Festgeld von höheren Zinsen profitieren. Natürlich stellt sich auch die Frage, was im Falle des Ablebens passiert? Ist das Geld dann weg? Wer erbt es? Was muss ich bei Vertragsabschluss dahingehend beachten? Sicher und effizient, leicht verständlich und erprobt soll die Geldanlage sein. Nun – alles geht leider nicht. Aber es gibt eine Menge attraktiver und seriöser Angebote, seine Finanzen clever zu organisieren. Notgroschen Auch hier ist ein Notgroschen die erste Wahl. Der Betrag, der nötig ist, um im Notfall zwei bis drei Monate über die Runden zu kommen sollte auf einem jederzeit verfügbaren Konto parken. Erst danach macht es wirklich Sinn, weitere Pläne zu schmieden. Der nächste Schritt wäre, Risiko und Konditionen der verschiedenen Möglichkeiten zu vergleichen. Gerade Versicherungen mit langen Laufzeiten verlieren an Attraktivität – schließlich ist nicht sicher, ob man die Auszahlung in 30 Jahren überhaupt noch erlebt bzw. benötigt. Anlagen mit vergleichsweise niedrigem Risiko sichern die Basis und den Lebensstandard. Wer dagegen gern pokert, nur zu: Wer es sich leisten...