Elterngeld 2 / Elterngeld plus

Elterngeld 2 / Elterngeld plus

Elterngeld 2 – was ist das? Ab 2015 wird alles anders .. Oder? Nicht wirklich. Aber: Um Eltern, die in der Elternzeit arbeiten, besser stellen, wird mit dem neuen Elterngeld nicht mehr alles sofort vom bezogenen Elterngeld abgezogen, sondern anders angerechnet. Von den Neuregelungen des Elterngeld Plus sollen vor allem Eltern profitieren, die während ihres Elterngeldbezuges in Teilzeitarbeit arbeiten wollen. Mit der geplanten Einführung des Elterngeld Plus und der vier zusätzlichen Partnerschaftsbonusmonate zum 01.01.2015 wird das bestehende Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) grundlegend reformiert. Was heißt das für den Einzelnen? Viele Eltern können oder wollen in der Elternzeit nicht komplett auf den Job verzichten. Für diese sind die neuen Regelungen relevant. Elternpaare haben nun die Möglichkeit, zu wählen. Die maximale Bezugsdauer des Elterngeldes kann durch die Inanspruchnahme der vier neuen Partnerschaftsbonusmonate auf maximal 28 ausgedehnt werden. Diese vier zusätzlichen Partnerschaftsbonusmonate sind der Form nach Elterngeld Plus Monate. Fazit: Die Aufteilung der jeweiligen Bezugsmonate in Form von Basiselterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonusmonaten unter den Eltern kann noch individueller den Bedürfnissen der Familie angepasst werden. Ziel ist, die Partnerschaftlichkeit zu erhöhen. Achtung. Geburten vor 01.07.2015 werden nach dem alten Gesetz behandelt, Eltern können also kein Elterngeld plus beantragen.   Nicht zu verwechseln mit dem „Kindergeld 2“, das ein Kinderzuschlag ist. Alleinerziehende und Elternpaare haben Anspruch auf Kinderzuschlag. Nur für unverheirateten, unter 25 Jahre alte Kinder, die in mit im Haushalt leben. Und nur wenn, wenn: für diese Kinder Kindergeld bezogen wird, die monatlichen Einnahmen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze erreichen, das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen die Höchsteinkommensgrenze nicht übersteigt und der Bedarf der Familie durch die Zahlung von Kinderzuschlag gedeckt ist und...
Eltern werden? Clever sparen!

Eltern werden? Clever sparen!

Eltern werden Ein Baby zu erwarten ist eine aufregende Sache. Wie wird die Schwangerschaft verlaufen, was muss alles besorgt werden, wie wird das Leben zu dritt …? Gerade Väter machen sich auch oft Gedanken um die finanziellen Aspekte, die ein Familienzuwachs mit sich bringt – zu recht. Keine Bange, ein Kind ist in der ersten nicht Zeit nicht sehr teuer, wenn man es clever anstellt und nicht alles sofort kauft, was bunte Prospekte anbieten. Anfangs benötigt ein Baby nur Liebe, Milch und ein paar Klamotten. Finanztipps für werdende Eltern Bevor die Mama und Papa in spe also in wildem Aktionismus die Erstausstattungslisten rauf und runter kaufen; lieber abwarten und schauen was dann wirklich benötigt wird. Auch wer beruflich erst einmal kürzer tritt, muss nicht unbedingt einen Engpass in der Haushaltskasse fürchten. Der Staat tut einiges für Familien – im Vergleich zu manch anderem (europäischen) Land. Das „Kindergeld“ ist eine monatliche Unterstützung von ca. 185 EUR für das erste Kind; weitere bekommen sogar noch mehr. Dazu kommt unter Umständen das Elterngeld. Es ist auf 12 Monat enach der Geburt begrenzt, lässt aber, wenn der Partner auch mind. Zwei Monate nimmt, auf 14 Monate ausdehnen. Die Höhe des Elterngeldes richtet sich jeweils nach dem Nettoeinkommen, das der oder die Person in den letzten 12 Monaten bezogen hat. Höchstens 1.800 und mindestens 300 Euro werden pro Monat ausgezahlt. (Elterngeld ist generell steuerfrei, aber wird zur Ermittlung der Einkommensteuer herangezogen.) Tipp: Es gibt im Internet prima Elterngeldrechner, die einem eine ungefähre Vorstellung von der zu erwartenden Summe geben. Vor der Geburt Vor der Geburt kann man den eigenen Versicherungsschutz überprüfen. Viele Versicherungen sind...