Wahlergebnis USA – Börse reagiert

Wahlergebnis USA – Börse reagiert

Wahlergebnis USA Ein Wahlergebnis in Nordamerika, das die ganze Welt erschüttert – so sieht es zumindest aus. Auch die Börse scheint von dem dann doch überraschenden Wahlsieg Trumps nicht unbeeinträchtigt zu bleiben. Bereits im Vorfeld hatten sie nervös reagiert. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Contrahenten Clinton und Trump hatten Anlegern keine Ruhe gelassen und zu einigen Schwankungen geführt. Nun aber, da feststeht, wer die nächsten vier Jahren im weißen Haus residieren wird, schwindet das Vertrauen in die Stabilität der Lage. Ist das Vertrauen zumindest erschüttert, so sehen das einige Experten – und viele Investoren stellen sich die Frage: Gelten die „alten Regeln“ noch? Was wird sich ändern? Wohin wird es sich entwickeln? Welche Auswirkungen wird dies haben – gesellschaftlich / wirtschaftlich und auf dem Finanz-/ Aktienmarkt? Fragen, die sich viele Menschen an diesem denkwürdigen Tag stellen. Sicher beantworten kann sie keiner. Doch eines ist klar: Die Psychologie der Börse ist nicht zu unterschätzen. Unsicherheiten, Anlegerverhalten, (begründete?) Spekulationen, ja selbst Gerüchte haben (indirekt) Einfluss auf die Kurse. Wie eh und je – auch das ist nichts Neues. Fakt ist: Die globalen Finanzmärkte hat es durchgerüttelt. Einige Börsen brachen zu Handelsbeginn deutlich ein. Nichtsdestotrotz scheint jetzt schon wieder eine Erholung in Sicht. Eventuell werden Investitionen in nächster Zeit etwas vorsichtiger getätigt, zumindest bis Trumps Politikkurs klar ist. Unter Umständen kann es sich lohnen, in europäische Aktien zu investieren, aber vorhersagen kann das niemand. Schließlich hat sich über Nacht viel geändert, aber angekommen ist davon auf den Finanzmärkten noch recht wenig. zuletzt sah es folgendermaßen aus: Die Werte für Euro, Schweizer Franken und Gold stiegen, für Dollar und den mexikansichen Peso fielen. Bleibt...
Das Dollar-Euro-Verhältnis

Das Dollar-Euro-Verhältnis

Das Dollar-Euro-Verhältnis Was ist eigentlich das Problem, fragen sich viele, die in letzter Zeit etwas über die Schwierigkeiten einiger Firmen mitbekommen haben. Einfach gesagt, ist der EUR plötzlich ein Viertel weniger wert, verlieren die Firmen, z.B. Reiseanbieter, unter Umständen bares Geld. Und zwar mehr als ein paar Prozent, mit denen all jene rechnen müssen, die direkt oder indirekt vom EUR-Dollar-Kurs abhängig sind. Auch Privatanleger haben aufgrund der neuen Situation zum Teil Veränderungen bei den Geldanlageprodukten hinnehmen müssen, was sich zum Beispiel in höheren Startinvests, veränderten Rücknahmebedingungen oder einfach der Rendite widerspiegeln kann. Stark – schwach … Und auch andersherum kann es zu Komplikationen kommen: Warum ist ein zu starker Euro für Europäer auch nicht ohne Nachteile? Wie hängt das zusammen? Welche Vorteile birgt ein schwacher Dollar für die USA? Die US-Märkte leiden bei einem deutlich schwächeren Dollar unter dem Absehen ausländischer Investoren von Käufen, aufgrund der damit verbundenen Währungsverluste. Von 10% Gewinn, zum Beispiel mit einer Aktie, bleibt in der Heimatwährung dann nur noch 5% übrig. Schon das Aufkommen von Gerüchten kann zu Unsicherheiten und damit drastischen Änderungen im Anlegerverhalten führen. Der Wechselkurs – warum ist er so bedeutsam? „Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung, ausgedrückt in einer anderen Währung. Der Markt, auf dem sich dieser Preis bildet, ist der globale Devisenmarkt. Der Wechselkurs ist volkswirtschaftlich sehr bedeutsam, da er die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Währungsraumes maßgeblich beeinflusst. Für international agierende Unternehmen und Anleger entsteht durch die Wechselkursänderungen eine Wechselkursunsicherheit“, sagt Wikipedia. Aha. Unsicher ist nicht gut im Finanzwesen, das wissen wir … Aber wie war das jetzt noch einmal? Ist der Dollar schwach, müssen auch wir Europäer mit...