Vorsorge für Selbstständige

Vorsorge für Selbstständige

Vorsorge für Selbstständige Selbst und ständig – das Los vieler viel arbeitender Selbstständiger. Doch nicht nur die laufenden Kosten machen einem oft zu schaffen, sondern der Gedanke nach der Altersvorsorge drängt sich vielen erst (viel zu) spät auf, beziehungsweise nagt an einem – ohne, dass man gleich reagiert, weil das Alltagsgeschäft Vorrang hat. Die Zeit ist knapp, tausend Dinge, an die man denken muss, neben den „normalen“ Aufträgen gibt es einiges zu beachten: Gewerbesteuer … Umsatzsteuervoranmeldung, Zwangsbeiträge, IHK-Abgaben, Berufsgenossenschaftsmitgliedsbeiträge und Vereinsbeiträge; dies und noch viel mehr steht auf der To-Do-Liste eines Selbstständigen. Da noch einen Kopf für die eigene Altersvorsorge zu haben ist genauso schwierig wie wichtig. Also, in Ruhe einen Kaffee zur Hand nehmen, sich überlegen, was man braucht oder haben möchte (von bis), wie lange man voraussichtlich arbeiten kann, und wieviel man realistischerweise damit verdient. So viele Fragen, eine wichtiger als die andere. Vieles ist Spekulation. Unabhängig von Marktlage und Zukunftsprognose sind diejenigen, die schon länger selbstständig sind, im Vorteil, weil diese meist zuverlässigere, oder einfach zahlreichere Daten haben, auf die sie zugreifen können, um einen Wert zu ermitteln, mit dem man bei der Planung arbeiten kann. Die Qual der Wahl Ganz gleich, ob Rüruprente, Lebensversicherung (Achtung, neues Urteil für Verbraucher), Aktienfonds, Bausparvertrag; ob Immobilien, Festgeld oder Goldreserven, wichtig ist: Tut etwas. Ein unabhängiger Versicherungs- und Finanzmakler kann ein erster Anlaufpunkt sein, ebenso wie das Internet beziehungsweise Tipps von unabhängigen Verbraucherzentralen. Doch welche Vrosorge speziell auf welchen bedarfstyp in welcher Branche und Lebenssituation passt, ist nicht pauschal zu sagen. Wer Gold hat, kriegt keine Zinsen, wer auf Immobilien setzt, kann auch dort auf Schrottimmobilien hereinfallen, der Aktienfonds...
Selbst ist die Frau … Finanztipps für Frauen

Selbst ist die Frau … Finanztipps für Frauen

Mann, Frau, Kind Wer verdient weniger? Wer bleibt eher und länger zu Hause bei den Kindern? Geringere Gehälter und Babypausen bekommen Frauen nicht erst bei der Pensionierung quittiert …   Zeit zu überlegen: Aktien oder Tagesgeld? Lebensversicherung oder lieber Riester- / Rürup-Rente planen? Festgeld oder nicht? Themen, um die viele Menschen so lange wie möglich einen Bogen machen. Doch diese vermeintlich unsexy Themen sind wichtig, zum Teil sogar lebensbestimmend. Wer finanziell halbwegs unabhängig agieren kann, wagt nicht nur mehr, er bzw. sie kann vor allem freier entscheiden, in allen Lebensbereichen, ob beruflich oder privat. Gerade Frauen jedoch machen sich immer noch viel zu selten klar, was es heißt, die eigenen Finanzen zu vernachlässigen. Ausbildung, Studium, Beruf, Selbstständigkeit, Elternzeit, etc – all diese Aspekte sind von Bedeutung, will frau im Alter nicht „arm dran sein“. Frauen haben Nachholbedarf. Noch immer verlassen sich viel zu viele Frauen in Sachen Geld auf ihren Partner. Die Abhängigkeitsfalle ist leider noch immer ein unterschätztes Risiko – ganz ohne böse Absicht von einer Seite. Aber wer mehr zu Hause investiert (meist die Frau), weniger arbeitet und meist auch weniger verdient als die andersgeschlechtlichen Kollegen (meist die Frau, ca. ein Viertel weniger) muss spätestens in mittleren Jahren erkennen, dass sie in Sachen Geld und Altersvorsorge (gerade im Falle einer Trennung) den schwarzen Peter gezogen hat. Absichern ist die Devise Umso wichtiger und cleverer ist es, frühzeitig abzusichern. Um Vermögenswerte und deren Anlegemöglichkeiten, um Zinsen, Anlegerrisiken und Gewinnberechtigte zu wissen, ist Teil des modernen Lebens. Ehe hin oder her. Gerade Frauen mit Kinderwunsch werden später Lücken in der Altersvorsorge haben, wenn sie für die Betreuung im Job...
Versicherungsschutz? Versicherungscheck!

Versicherungsschutz? Versicherungscheck!

Versicherungscheck Welche Versicherung brauche ich (wirklich)? Die Deutschen sind ziemlich versicherungsverliebt; sie scheinen ein großes Sicherheitsbedürfnis zu haben – im gesamteuropäischen Vergleich zumindest. Kaum eine andere Nation genießt theoretisch so viel Versicherungsschutz wie wir. Und lässt sich das auch etwas kosten. Einige grundsätzlichen Versicherungen bilden die Basis. Zum Beispiel Krankenversicherung oder Haftpflichtversicherung. Bei der privaten Rentenversicherung scheiden sich die Geister bereits. Andere Versicherungen, wie Kraftfahrzeug- oder Hausrats-, Einbruch-Diebstahl- oder Lebensversicherungen sind nach genauer Prüfung eventuell erforderlich. Die Notwendigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Lebensumstände, Vermögen, Alter, Familienstand, u. a. auch von der eigenen Risikobereitschaft. Sich gegen Hagel, Blitz etc. zu versichern, liegt nicht jedermann. Andererseits werden einige Dinge auch unterschätzt. Wer allerdings einen Notgroschen bereit hält, um im Zweifel für die Schäden am eigenen Hab und Gut aufzukommen, muss nicht jede Versicherung wahrnehmen, die ihm angeboten wird. So ist bei den meisten Versicherten die Hausratsversicherung überflüssig, zumindest wenn das meiste der Einrichtung bei Ikea erstanden wurde. Jedes Wenn und Aber kann man eh nicht abdecken. Irgendetwas kann immer passieren. Und im konkreten fall die Versicherung im Zweifel wirklich (alles) zahlt, ist auch fraglich. So genannte Pflichtversicherungen machen – wie der Name schon sagt – Sinn. Viele andere sind nur in Teilen sinnvoll, geschweige denn „nötig“. Überblick verschaffen Um sich einen umfassenden Überblick über den möglichen Versicherungsschutz zu verschaffen, bietet es sich an, seine eigene Situation bzw. Lebensplanung – soweit das in unseren rasanten Zeiten noch möglich ist – zu analysieren. Dann selbst nachzulesen, was evtl. in Frage kommt und schließlich einen kompetenten Fachmann zu rate ziehen. Das kann ein Berater einer bestimmten Versicherung oder eben ein „freier“ Berater sein....
Wie finde ich den richtigen FINANZberater?

Wie finde ich den richtigen FINANZberater?

„Wie finde ich den richtigen Finanzberater“ ist eine der wichtigsten Fragen, schließlich vertraut man ihm eine Menge an. Denn Geld ist immer auch ein Stück Freiheit. Zudem möchte man nicht an langfristige Verträge gebunden sein, wenn doch einmal das böse Erwachen kommt – Scheidung, Jobverlust, Fehlberatung, Krankheit … Augen und Ohren auf Augen und Ohren auf beim Thema BeraterIn. Auch wenn niemand hellsehen kann, kann und muss ein seriöser Finanzberater doch das beste für den Klienten herausholen. Sprich, er sollte zuhören, hinterfragen und genau erörtern, welches Produkt das passendste für seinen Kunden sein könnte. Er sollte alle Details wissen, bevor er irgendetwas empfiehlt. Er muss die Fakten kenne, aber auch Vorlieben und Pläne, natürlich ebenso Eventualitäten mitberücksichtigen. Ganz klar, ein Berater lebt von seinen Provisionen. Er macht das nicht aus reiner Nächstenliebe. Umso wichtiger, dass er persönlich von seinen Empfehlungen überzeugt ist, denn langfristig kann nur ein Berater bestehen, der es nicht mit seinen Kunden verscherzt, auch wenn manche Fehlentscheidungen erst nach Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden, wenn das Vermögen „schon längst in den Brunnen gefallen ist“. Gerade für Laien ist die Börsenwelt unübersichtlich. Angesichts der großen Auswahl suchen viele Anleger einen vermeintlich sachkundigen Finanzberater auf. Leider wimmelt es von schwarzen Schafen in der Branche. Wie kann man – mithilfe gesunden Menschenverstandes und eines gewissen Grundmisstrauens seriöse von und unseriösen unterscheiden? Bei welchen Angeboten sollte man Vorsicht walten lassen? Lockende Angebote Logisch, ist ein Angebot zu schön um wahr zu sein, heißt die goldene Regel: Finger von lassen! Wer nicht weiß, was er kriegt, kauft nicht nur die Katze im Sack, sondern hat auch gute Chancen, daneben zu greifen....