Alleinerziehend = arm?

Alleinerziehend = arm?

Die Rentenfalle für Ein-Eltern-Haushalte – alleinerziehend und arm? Fast ein Fünftel der Familien machen Sie in Deutschland aus. Alleinerziehende – sind doppelt gestraft: Zumindest was die wirtschaftliche Situation und die Rente angeht. Sie erhalten im Alter weniger Rente, weil sie sich um ihre Kinder gekümmert haben. Von Altersarmut bedroht werden mind. ca. zwei Drittel sein. Denn: Woher soll der Rentenanspruch kommen? Mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten und die fehlende Akzeptanz am Arbeitsmarkt  sind große Hürden, um einen angemessenen Beruf ausüben zu können. Das geht oft schon Müttern so; Allererziehenden erst recht. 90 Prozent der Ein-Eltern-Familien sind: Mutter mit Kind(ern). Selbst ist die Frau Fast zwei Drittel der Alleinerziehenden ernähren sich und ihre Kinder selbst.  Viele möchten gern arbeiten; gerade und auch, weil nur etwa die Hälfte auf überhaupt einen bzw. regelmäßigen Unterhalt vom Kindsvater zählen kann. Dass sie wollen, zeigt die hohe Erwerbsquote: 42 Prozent üben Vollzeitjobs aus – verheiratete Mütter nur 25 Prozent. Nichtsdestotrotz sind über 40 Prozent aller Ein-Eltern-Haushalte arm (u. a weil sie fast wie Singles besteuert werden). Und mal ehrlich, wer schafft es heutzutage noch, Ansprüche auf Betriebsrente zu bekommen?  Mütter sind selten jahrzentelang bei der gleichen Firma, Alleinerziehende noch  seltener. Kinder bedeuten in Deutschland ein Armutsrisiko – und sollen doch gleichzeitig die Renten der zukünftigen Generationen sichern. Kinder in Armut – ein Thema, das traurig und wütend macht. Oft sind sie in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Die politischer Hausaufgaben sind eigentlich klar: Infrastruktur (z. B. Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, Ganztagsschulen, etc.) Finanzielle Unterstützung (Kindergeld, Steuerfreibeträge, Elterngeld) und Hilfe zu einer Balance zwischen Erwerbsarbeit und Fürsorge. Wie wäre es denn, den Begriff „Arbeit“ ganz neu zu definieren (auch finanzielle Anerkennung...
Selbst ist die Frau … Finanztipps für Frauen

Selbst ist die Frau … Finanztipps für Frauen

Mann, Frau, Kind Wer verdient weniger? Wer bleibt eher und länger zu Hause bei den Kindern? Geringere Gehälter und Babypausen bekommen Frauen nicht erst bei der Pensionierung quittiert …   Zeit zu überlegen: Aktien oder Tagesgeld? Lebensversicherung oder lieber Riester- / Rürup-Rente planen? Festgeld oder nicht? Themen, um die viele Menschen so lange wie möglich einen Bogen machen. Doch diese vermeintlich unsexy Themen sind wichtig, zum Teil sogar lebensbestimmend. Wer finanziell halbwegs unabhängig agieren kann, wagt nicht nur mehr, er bzw. sie kann vor allem freier entscheiden, in allen Lebensbereichen, ob beruflich oder privat. Gerade Frauen jedoch machen sich immer noch viel zu selten klar, was es heißt, die eigenen Finanzen zu vernachlässigen. Ausbildung, Studium, Beruf, Selbstständigkeit, Elternzeit, etc – all diese Aspekte sind von Bedeutung, will frau im Alter nicht „arm dran sein“. Frauen haben Nachholbedarf. Noch immer verlassen sich viel zu viele Frauen in Sachen Geld auf ihren Partner. Die Abhängigkeitsfalle ist leider noch immer ein unterschätztes Risiko – ganz ohne böse Absicht von einer Seite. Aber wer mehr zu Hause investiert (meist die Frau), weniger arbeitet und meist auch weniger verdient als die andersgeschlechtlichen Kollegen (meist die Frau, ca. ein Viertel weniger) muss spätestens in mittleren Jahren erkennen, dass sie in Sachen Geld und Altersvorsorge (gerade im Falle einer Trennung) den schwarzen Peter gezogen hat. Absichern ist die Devise Umso wichtiger und cleverer ist es, frühzeitig abzusichern. Um Vermögenswerte und deren Anlegemöglichkeiten, um Zinsen, Anlegerrisiken und Gewinnberechtigte zu wissen, ist Teil des modernen Lebens. Ehe hin oder her. Gerade Frauen mit Kinderwunsch werden später Lücken in der Altersvorsorge haben, wenn sie für die Betreuung im Job...
Tagesgeldvergleich

Tagesgeldvergleich

Nach wie vor sind Tagesgeld-Konten ein guter Weg, um kurzfristig sein Geld mit guter Rendite zu parken. Das beste daran ist, dass man täglich auf sein Geld zugreifen kann. Aber sind 3,5 % Zinsen heutzutage wirklich realistisch? Und wie schaut es mit dem Risiko aus? Auf Focus gibt es einen schönen Tagesgeldvergleich zu den größten Anbietern auf dem Markt.  FOCUS-TAGESGELD-VERGLEICH  ...
Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge?

Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge?

Bedroht der niedrige Anlagezins die Altersvorsorge? Deutsche Sparer sind eher konservativ. Lieber wenig Risiko, dafür kontinuierliches SParen, Monat für Monat. Jahr für Jahr. So haben es Genereationen von Deutschen nach der Wirtschaftskrise gemacht. Doch bei Sparbuch und Festgeld lässt sich zur Zeit nicht viel holen. Die Zinsen, die man für sein Erspartes bekommt, sind zum Teil lächerlich niedrig. Die Deutschen haben das aber noch nicht ganz realisiert. Kein Wunder, es war viel los in den letzten Jahren: Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Finanzkrise. Die Menschen sind verunsichert und fragen sich, weniger, was sich noch lohnt, als was möglichst sicher ist. Leider wird dabei doch macnhes vergessen / nicht beachtet: denn der neidrige Zins ist ebenso eine reale Gefahr für langfristig Erspartes. Auch Wertpapiere  könne davon betroffen sein. Das Vermögen versickert mit der Zeit und Inflation im Niedrigzinsumfeld. Langfristig gerät so der Mittelstandswohlstand in Gefahr. Ein Großteil des deutschen Geldes liegt fest in Wertpapieren oder Versicherungen. Der Teufel liegt im Detail Mit der Fortschreibung der heutigen Zinsen hätte ein Sparer in 15-20 Jahren nur noch die Hälfte „erspart“ wie mit den Zinssätzen von vor zehn Jahren. Dieser „Negativzinseffekt“ ist nicht zu unterschätzen. Schließlich würde das Geld dann bei Renteneintritt auch nur noch für 50 % der Zeit reichen. Oder er müsste seinen Lebensstandard „halbieren“, was sich die meisten Senioren gar nicht leisten könnten – selbst wenn sie wollten. Altersarmut droht. Wie also soll man beraten bzw. als Anleger entsprechend reagieren. Niemand setzt gern seine hart erbeitete Altersvorsorge auf’s Spiel. Aber zusehen, wie sie ein Großteil schwindet, möchte man auch nicht … Alternative Aktienfonds? Risiko scheuen die meisten Sparer zu recht. In der Vergangenheit...
Wie finde ich den richtigen FINANZberater?

Wie finde ich den richtigen FINANZberater?

„Wie finde ich den richtigen Finanzberater“ ist eine der wichtigsten Fragen, schließlich vertraut man ihm eine Menge an. Denn Geld ist immer auch ein Stück Freiheit. Zudem möchte man nicht an langfristige Verträge gebunden sein, wenn doch einmal das böse Erwachen kommt – Scheidung, Jobverlust, Fehlberatung, Krankheit … Augen und Ohren auf Augen und Ohren auf beim Thema BeraterIn. Auch wenn niemand hellsehen kann, kann und muss ein seriöser Finanzberater doch das beste für den Klienten herausholen. Sprich, er sollte zuhören, hinterfragen und genau erörtern, welches Produkt das passendste für seinen Kunden sein könnte. Er sollte alle Details wissen, bevor er irgendetwas empfiehlt. Er muss die Fakten kenne, aber auch Vorlieben und Pläne, natürlich ebenso Eventualitäten mitberücksichtigen. Ganz klar, ein Berater lebt von seinen Provisionen. Er macht das nicht aus reiner Nächstenliebe. Umso wichtiger, dass er persönlich von seinen Empfehlungen überzeugt ist, denn langfristig kann nur ein Berater bestehen, der es nicht mit seinen Kunden verscherzt, auch wenn manche Fehlentscheidungen erst nach Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden, wenn das Vermögen „schon längst in den Brunnen gefallen ist“. Gerade für Laien ist die Börsenwelt unübersichtlich. Angesichts der großen Auswahl suchen viele Anleger einen vermeintlich sachkundigen Finanzberater auf. Leider wimmelt es von schwarzen Schafen in der Branche. Wie kann man – mithilfe gesunden Menschenverstandes und eines gewissen Grundmisstrauens seriöse von und unseriösen unterscheiden? Bei welchen Angeboten sollte man Vorsicht walten lassen? Lockende Angebote Logisch, ist ein Angebot zu schön um wahr zu sein, heißt die goldene Regel: Finger von lassen! Wer nicht weiß, was er kriegt, kauft nicht nur die Katze im Sack, sondern hat auch gute Chancen, daneben zu greifen....